München | Giesing

Ein Geheimtipp ist Giesing nicht mehr. Das ehemalige Arbeiterviertel ist bei jüngeren Leuten und Kreativen beliebt. Es gibt viel Auf- und Umbruch. Bei Studenten und Familien ist vor allem Untergiesing gefragt. Es lebt sich entspannt in den kleinen Straßen am Schyrenbad. In den vergangenen Jahren haben viele Kneipen und Cafés aufgemacht. Die Humboldtstraße bietet alles für den täglichen Bedarf, und das Glockenbachviertel ist nur ein paar Minuten mit dem Rad entfernt. Am Wochenende wird an der renaturierten Isar gepicknickt oder gegrillt.

Ab dem Grünwalder Stadion nennen die Bewohner von Untergiesing ihr Viertel Harlaching. Von hier an gehen die Preise sprunghaft nach oben. Weiter im Südosten zwischen Giesinger Bahnhof und Tegernseer Landstraße wird Giesing dann deutlich unattraktiver.

Das derzeit größte Neubauvorhaben in Giesing befindet sich auf dem ehe­maligen Agfa-Gelände: der Wohn- und Gewerbepark Giesinger. Hier entstehen an der Tegernseer Landstraße unter ­anderem 1200 neue Wohnungen. Die durchschnittlichen Preise liegen zwischen 4500 und 6500 Euro – viel Geld für die Lage am Mittleren Ring. Zumal sich Neu­bauwohnungen nur in den ersten ein, zwei Jahren mit Aufschlag vermieten ­lassen.

Giesing stand lange Zeit symbolisch für die Münchner Arbeiterschaft. Mittlerweile ist es in die Stadtteile Ober- und Untergiesing aufgeteilt. Obergiesing ist heute ein beliebtes Wohnviertel. Bekannt ist es für das Gefängnis Stadelheim und die imposante Heilig-Kreuz-Kirche auf dem Giesinger Berg. Bis in die 1990er Jahre waren viele amerikanische Soldaten hier stationiert, die ihre Spuren im Viertel hinterlassen haben.

Städtebaulich findet man in Obergiesing eigentlich alle Arten von Gebäuden, die eine Großstadt auszeichnen: Ein- und Zweifamilienhäuser in kleinen Siedlungen wechseln sich ab mit größeren Wohnblöcken, die man vor allem an den Hauptstraßen wie der Tegernseer Landstraße findet. Obergiesing hatte lange Zeit den Ruf eines „Arbeiterviertels“, doch mittlerweile zieht es auch immer mehr Familien hierher. Die Nähe zum Zentrum und die im vergleich zu anderen Innenstadtvierteln günstigen Mieten machen den Stadtteil zu einem sehr beliebten Wohnort in der bayerischen Landeshauptstadt.

Giesing ist älter als München und wurde bereits im Jahre 790 als „Kyesinga“ erstmals erwähnt. Giesing war lange Zeit eine bäuerlich-ländliche Gemeinde. Im Jahre 1812 gab es gerade einmal 18 Bauernhöfe. Obergiesing entstand 1936 durch Die Aufteilung des 1854 eingemeindeten Stadtteils Giesing auf die Stadtbezirke Obergiesing und Untergiesing-Harlaching.

Obergiesing liegt oberhalb der Hanglinie der Isar auf der östlichen Isarhochterrasse.

Giesing stand lange Zeit symbolisch für die Münchner Arbeiterschaft. Obergiesing ist heute ein beliebtes Wohnviertel. Bekannt ist es für das Gefängnis Stadelheim und die imposante Heilig-Kreuz-Kirche, die sich vom Giesinger Berg aus über den Stadtteil erhebt. Sie ist die letzte neugotische Kirche in München, die noch vollständig erhalten geblieben ist. Fast ein Kontrast dazu ist die Pfarrkirche zu den Heiligen Engeln in der Weißenseestraße. Sie beindruckt durch ihre Holzverschalung und die hohen Fenster. Befindet man sich am Ostfriedhof ist, bietet sich ein Besuch der dort gelegenen Kirche Maria Königin des Friedens an, die durch ihre im sachlichen Stil mit neuromanischen Anklängen konzipierte Bauart auffällt und unter Denkmalschutz steht.

Was wäre Giesing ohne seine Züge? Die Bahngleise und -brücken gehören zum Viertel wie die Isar zur Au. Besonders schön Züge gucken kann man vom Schmederersteg aus – der im gleichnamigen Schmedererweg auf dem Nockherberg zu finden ist. Die Fußgängerbrücke von 1871 erstreckt sich über eben jene Bahnspange, die den Hauptbahnhof über den ehemaligen Südbahnhof hin bis zum Ostbahnhof verbindet. Hier lässt es sich nicht nur in Sommernächten hervorragend verweilen und von weiten Zugfahrten träumen

Städtebaulich findet man in Obergiesing eigentlich alle Arten von Gebäuden, die eine Großstadt auszeichnen: Ein- und Zweifamilienhäuser in kleinen Siedlungen wechseln sich ab mit größeren Wohnblöcken, die man vor allem an den Hauptstraßen wie der Tegernseer Landstraße findet. Obergiesing hatte lange Zeit den Ruf eines „Arbeiterviertels“, doch mittlerweile zieht es auch immer mehr Familien hierher. Die Nähe zum Zentrum und die im Vergleich zu anderen Innenstadtvierteln günstigen Mieten machen den Stadtteil zu einem sehr beliebten Wohnort in der bayerischen Landeshauptstadt.

Zum Stadtbezirk Obergiesing gehört heute auch die in den 1920er-Jahren entstandene Siedlung Fasangarten, die 1937 als Bestandteil der Gemeinde Perlach nach München eingemeindet worden war. Der Fasangarten hat einen eigenständigen Charakter und ist überwiegend von Einfamilienhäusern geprägt.

Wie der inoffizielle Name „Amerikanersiedlung“ schon andeutet, wohnten hier bis in die 1990er Jahre viele amerikanische Soldaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in München stationiert wurden. Straßennamen wie Lincoln- oder Cincinnatistraße weisen noch heute – über zwanzig Jahre nach ihrem Abzug – auf die Anwesenheit der US-Soldaten hin.

 Wer sich weiter auf die Spuren der Amerikaner im Viertel begeben möchte, sollte sich die McGraw-Kaserne nahe des Mangfallplatzes ansehen. Das Gebäude wurde in der NS-Zeit erbaut und nach Kriegsende von den Amerikanern genutzt. Das Hauptgebäude dient heute als Außenstelle der Münchner Polizei. Ein schöner Ort zum Verweilen ist der Kulmbacher Platz mit dem sogenannten „Suehnestein“ aus dem 16. Jahrhundert.

die Justizvollzugsanstalt München, von den meisten Menschen einfach nur „Stadelheim“ genannt wird ist Münchens berühmtes Gefängnis und sicherlich kein Gebäude, in dem man unbedingt wohnen möchte. Der Namensgeber Josef Stadler hatte hier allerdings nur einen Bauernhof errichtet, zum Gefängnis wurde Stadelheim erst im Jahr 1894. Im Laufe seiner Geschichte saßen in Stadelheim bekannte Gefangene wie die Mitglieder der Weißen Rose, Adolf Hitler, Ex-Löwenpräsident Karl-Heinz Wildmoser oder der erste bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner ein. Bei einer 100-prozentigen Auslastung hat die JVA München 1.400 Plätze und ist damit das zweitgrößte Gefängnis Deutschlands.

Der prominenteste Einwohner Obergiesings ist Franz Beckenbauer. Er wuchs in der Zugspitzstraße 6 auf und lernte dort das Fußballspielen beim lokalen Verein SC München von 1906. Mit 13 Jahren wollte der junge Franz vor zum Giesinger Aushängeschild, dem TSV 1860 München, zu wechseln. Während eines Spiels seines SC München gegen die Löwen im Jahr 1958 verpasste ihm aber ein Spieler der Sechziger eine Ohrfeige und Der spätere „Kaiser“ entschied sich aus Wut darüber gegen einen Wechsel zu den Löwen. stattdessen ging er zu einem damals noch nicht ganz so bedeutenden Verein im benachbarten Harlaching, Vielen besser bekannt als der FC Bayern München.

Der Stadtteil bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten von kleinen Einzelhändlern über Supermärkte bis hin zu großen Kaufhäusern. Das kulturelle Angebot beinhaltet zwei öffentliche Bibliotheken, ein Theater und ein Kino. Der Bildungssektor ist ausgebaut, jedoch gibt es nur ein Gymnasium innerhalb des Stadtteils. Insgesamt ist Obergiesing eine ruhige Wohngegend, ohne nennenswertes Nachtleben oder besondere kulturelle Attraktionen,

Zwei S- und U-Bahn-Linien binden den Stadtteil in das öffentliche Verkehrsnetz ein, ebenso wie verschiedene Bus- und Straßenbahnlinien.

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