München | Hadern

In weiten Teilen Haderns, vor allem im Süden, bestimmen Einfamilienhäuser aus der Gründer- und der Zwischenkriegszeit das Erscheinungsbild. Auf Flächen, die früher für den Kiesabbau und die Landwirtschaft genutzt wurden, entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg große Wohnanlagen: in Kleinhadern an der Senftenauerstraße, in der Blumenau, westlich der Silberdistel- und Waldwiesenstraße und nördlich der Gräfelfinger Straße. Die Siedlung Neuhadern mit Altenwohnstift und Stiftsklinik Augustinum wurde ebenfalls in der Nachkriegszeit erbaut. Im Süden des Klinikums Großhadern entsteht zurzeit eine neue Wohnsiedlung. Der Stadtteil wird durch die Autobahn A 96 München-Lindau geteilt, die durch Kleinhadern und die Blumenau führt. Hadern hat eine kleine, feine Kunstszene, die von einem gemeinnützigen Kulturverein getragen wird.

Hadern ist in erster Linie ein Wohnviertel, das einerseits durch große Wohnblöcke und andererseits schmucke Einfamilienhäuser geprägt ist. Bekannt ist der Stadtteil vor allem durch das Klinikum Großhadern, das größte Krankenhaus Münchens. Zudem befindet sich hier der Waldfriedhof, wahrscheinlich die schönste Begräbnisstätte der Landeshauptstadt.

Auch wenn auf den ersten Blick die Hochhausbauten das Stadtteilbild dominieren, ist dennoch der dörfliche Ursprung des Viertels noch zu sehen. Wenn man etwa die Heiglhofstraße abschreitet, erinnert hier noch vieles an den Charme eines kleinen Dorfes, etwa in Form der zahlreichen traditionellen Wirtshäuser. Rund um die U-Bahn-Station Haderner Stern sind viele neue Wohnanlagen entstanden. Ein beliebter Treffpunkt für die Bewohner sind die dortigen Einkaufspassagen. Samstags gibt es hier auch oft einen Markt, auf dem sich allerlei kulinarische Köstlichkeiten finden lassen.

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